28 Jan 2019

VOGUE.DE – Sustainable tights? Is there!

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By Von Ann-Kathrin Riedel

Nachhaltigkeit ist Thema Nummer 1 in der Mode – es wird Zeit, sie auch bei einem Kleidungsstück zu berücksichtigen, das wir so oft wechseln wie kaum ein anderes: der Strumpfhose.

Eine Strumpfhose geht doch sowieso schnell kaputt – da reicht auch ein günstiges Exemplar aus dem Drogeriemarkt, oder? So denken viele. Und es stimmt ja irgendwie auch: Wie schnell bleibt man mit einem Ring darin hängen, setzt sich auf einen rauen Untergrund oder war am Abend ein wenig länger aus und die einzige Erinnerung, die geblieben ist, ist eine Laufmasche? Reparieren ist fast unmöglich, schnell muss die nächste Strumpfhose her. Bei Frauen, die sie regelmäßig tragen, kann im Monat eine ganz schöne Anzahl zusammenkommen.

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Kunert: die biologisch abbaubare Strumpfhose

Kunert war die erste große Strumpfhosenmarke, die für mehr Nachhaltigkeit in ihrem Sortiment sorgen wollte – und zwar mit der biologisch abbaubaren “Blue Collection”, die 2017 als die erste ihrer Art auf den Markt kam. Ihre Modelle bestehen aus Econyl, einem eigens entwickelten Nylon-Garn, das zu 100 Prozent aus Nylon-Abfallprodukten wie Fischernetzen, alten Teppichen und Wertstoffen gewonnen wird. Ein Exemplar kostet um die 20 Euro und ist von einem regulären nicht zu unterscheiden. Sogar Netzstrumpfhosen und Modelle in verschiedenen Farben lassen sich aus Econyl herstellen.

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