Arco, Südtirol — Über die letzten Jahrzehnte haben sich über 640.000 Tonnen verlorene Fischernetze in den Ozeanen angesammelt, was zehn Prozent der weltweiten maritimen Abfälle ausmacht. Früher wurden die Netze noch aus natürlichen und abbaubaren Materialien hergestellt. Heutzutage wird extrem strapazierfähiges, praktisch unzerstörbares Plastik und Nylon eingesetzt, das die Weltmeere über Jahrhunderte hinweg belasten wird.

Zusammen mit dem internationalen Umweltschutz-Netzwerk ECNC Land & Sea Group hat das italienische Unternehmen Aquafil, einer der weltweit führenden Nylon-6-Hersteller, die Initiative „Healthy Seas“ ins Leben gerufen. Diese hat es sich zur Aufgabe gemacht, in der Nordsee und im Mittelmeerraum alte Fischernetze zu bergen.

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